Immer wieder ist die Rede von dem Betriebssystem der Zukunft. Und oft werden heftige Grabenkämpfe zwischen den Anhängern der Betriebssysteme ausgefochten. Dabei verlieren leider nur zu häufig die Gegner dieser Kämpfe jeglichen Sinn für die Realität und beschimpfen die jeweils anderen Parteien als Dumköpfe und schlimmer.
An dieser Stelle möchten wir mal einen kurzen Vergleich der heute üblichen Betriebssystem möglichst objektiv darstellen und hoffen, daß hiermit wieder eine sachliche Diskussion möglich ist.
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Win95/98/ME |
Win XP Home |
Win NT/2000/XP Prof |
Linux |
Mac OS X |
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Sicherheit |
Diese Varianten kennen keinerlei Sicherheitsoptionen. Dies bedeutet, daß der Benutzer bzw. dann auch ein potentieller Eindringling über jegliche Rechte über das System verfügt, was dazu führen kann, daß ein unbedarfter Klick das System völlig unbrauchbar macht. |
Hier ist die Unterscheidung zwischem einen normalen Anwender mit nur sehr wenigen Rechten und einem Administrator möglich. Leider kennt aber das Betriebssystem keine Möglichkeit der Überwachung. Dadurch ist es sehr schwer ein Problem mit nicht funktionierenden Anwendungen zu analysieren und zu beheben. Siehe auch NT Sicherheit. |
Diese Varianten bieten sehr viele Optionen zur Einstellung der Sicherheit. Man/frau kann damit praktisch jede Anforderung an die Sicherheitskomponenten des Betriebssystems erfüllen. Besonders gefällt mir die Möglichkeit Zugriffsrechte für ein Verzeichnis vorzugeben, die dann für alle darunterliegenden Dateien gelten. Mit Windows ist es zum Beispiel auch möglich, die Zugriffsrechte für ein Verzeichnis so zu definieren, daß eine Arbeitsgruppe beliebige Dateien hinzufügen können. Jedes Mitglied der Arbeitsgruppe darf aber nur seine eigenen Dateien verändern bzw. löschen. |
Das klassische Unixumfeld ist hier leider nicht so flexibel wie die professionellen Varianten des Windowssystems. Allerdings hat man/frau hier mit dem sogenannten SETUID-Bit Möglichkeiten, die den Windowssystemen unbekannt sind. Dadurch ist es beispielsweise möglich, die Rechte so zu definieren, daß eine Arbeitsgruppe oder jeder zwar eine Datei verändern darf, dies aber nur mit einem bestimmten Programm, so daß niemand die Möglichkeit hat, die Struktur der Datei zu zerstören. |
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Stabilität |
Reagiert sehr empfindlich auf Programmfehler. Die Speicher- und die Prozeßverwaltung des System ist leider nur unzureichend implementiert, so daß es einzelnen Programmen möglich ist, die Stabilität des gesamten Systems zu beeinträchtigen. |
Alle Systeme sind recht stabil, größere Probleme haben wir nicht erfahren. Jedes Programm, das instabil geworden ist, kann aus dem System entfernt werden ohne die restlichen Komponenten zu gefährden. |
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Benutzeroberfläche |
Nicht immer einheitliche Oberfläche bzw. Bedienerführung, dadurch wird dem Gelegenheitsnutzer die Benutzung erschwert. Wenig flexibel in der Anpassung der Gestaltung. |
Kaum eine einheitliche Oberfläche, Einarbeitung dadurch erschwert. Sehr flexibel in der Anpassung der Gestaltung, da Window-Manager frei wählbar. |
Meistens eine einheitliche Oberfläche, Einarbeitung dadurch leichter. Kaum flexibel in der Anpassung der Gestaltung. |
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Kosten |
Günstig, wenn man ausschließlich, die beim Neukauf eines Rechner erworbenen Lizenzen verwendet. Updates kosten ca. 100 EUR. |
Sehr teuer, vor allen, wenn auch eine Serverlizenz benötigt wird. |
Wenn man nicht gerade jedes Update seines Distributors mitmacht oder mehrere Rechner damit versorgen will, extrem günstig. |
etwas preisgünstiger als Windows Prof aber teuer als Windows Home |
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