Unter Arbeitsspeicher versteht man die Bausteine des Computersystems, in denen Programme und Daten zur Ausführung bzw. Manipulation bereitstehen. Auf den Arbeitsspeicher kann die CPU über den Speicherbus zugreifen.
Kleinste Speichereinheit des Arbeitsspeichers ist das Bit. Es kann nur die Werte 0 oder 1 annehmen. Acht Bit zusammengenommen ergeben ein Byte. 1024 Byte (1024 = 2 hoch 10) sind ein Kilobyte (KB). 1024 KB sind ein Megabyte (MB). 1024 MB sind ein Gigabyte (GB) etc.
Vier Bits zusammen ergeben ein Nibble. Diese 4 Bits können insgesamt 16 (= 2 hoch 4) verschiedene Kombinationen für ihren Speicherinhalt annehmen. Für diese 16 verschieden Bitkombinationen wurden die Hexziffern eingeführt: Wobei folgende Tabelle zur einfachen Umrechnung verwendet wird:
| Bitkombination | Hexziffer | Dezimalzahl |
| 0000 | 0 | 0 |
| 0001 | 1 | 1 |
| 0010 | 2 | 2 |
| 0011 | 3 | 3 |
| 0100 | 4 | 4 |
| 0101 | 5 | 5 |
| 0110 | 6 | 6 |
| 0111 | 7 | 7 |
| 1000 | 8 | 8 |
| 1001 | 9 | 9 |
| 1010 | A | 10 |
| 1011 | B | 11 |
| 1100 | C | 12 |
| 1101 | D | 13 |
| 1110 | E | 14 |
| 1111 | F | 15 |
Bei Personalcomputern kann jedes Byte im Arbeitsspeicher eindeutig über seine Adresse angesprochen werden. Je nach Leistungsfähigkeit des Prozessors, kann der Adressraum (d.h. die Anzahl der möglichen Adressen) beliebig groß werden. Bei den heutigen, üblichen CPUs sind dies 2 hoch 32 verschiedene Adressen, das entspricht einer maximalen Speicherkapazität von vier GB.
Die zwei wichtigsten Typen von Arbeitsspeicher sind RAM und ROM.
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