Datenbanken erlauben Ihnen Ihre Daten in Tabellen zu speichern und zu durchsuchen. Im Gegensatz zu den Tabellenkalkulationen ist aber die Struktur für alle Zeilen einer Tabelle identisch. Sogenannte "Relationale Datenbanken" erlauben Ihnen, Beziehungen (Relationen) zwischen den Tabellen zu definieren, um so beispielsweise zu einem Datensatz in der Kundentabelle alle relevanten Zeilen in der Auftragstabelle ausgeben zu lassen. Leistungsfähigere Datenbankprogramme können darüber hinaus, diese Relationen überwachen und so sicherstellen, daß es z.B. keine Aufträge ohne zugehörigen Kunden gibt. Die großen Datenbanken sind zusätzlich als Client-/Server Anwendung realisiert, um so die einzelnen Arbeitsstation und das Netzwerk zu entlasten. Diese bieten dann i.d.R. auch eine ein- oder mehrstufige Transaktionskontrolle, so daß Veränderungen im Datenbestand z.B. im Falle eines Fehlers wieder zurückgenommen werden können, um so die referenzielle Integrität zu gewährleisten. Viele Datenbankprogramme enthalten auch eine eigene Programmiersprache, so daß mit ihnen eigene neue Anwendungen programmiert werden können.
Die wichtigsten Programme dieser Art sind: FoxPro und Access von Microsoft, dBase von Borland, Paradox von Corel, Oracle, Informix und DB/2 von IBM.

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